Allgemeine Informationen

Unsere Katzen sind Familienmitglieder, deren Wohlbefinden uns sehr am Herzen liegt. 
Die Katzenbabys wachsen inmitten unserer Familie auf; wohlbehütet von der Katzenmama und in den ersten Lebenswochen geschützt in einem großen Laufgehege, das dann in unserem Wohnzimmer steht.
 So sind sie immer bei uns, lernen Umweltgeräusche und liebevollen Menschenkontakt als etwas Selbstverständliches kennen.
 Wenn die Zeit der Trennung kommt, sind die "Kleinen" gut vorbereitet auf ihren neuen Lebensabschnitt in ihrer neuen Familie.

 Vom Tierarzt gründlich untersucht und, wenn notwendig, entwurmt, mit zweifacher Grundimmunisierung und Transponderchip versehen, einem Gesundheitsnachweis und einem Stammbaum vom Katzenverein Leverkusen e.V. ausgestattet, können die Jungtiere frühestens mit Vollendung der 12. Lebenswoche von ihren neuen "Adoptiveltern" bei uns abgeholt werden.

Da sich ein kleines Kätzchen für eine optimale Entwicklung nicht allein am Menschen orientieren kann, ist es von Bedeutung, dem Kätzchen einen Artgenossen an die Seite zu stellen. Wenn also noch kein weiteres Kätzchen im Haushalt vorhanden ist, sollte über den Erwerb von zwei Kitten nachgedacht werden. 
 
 Wer sich im Vorfeld ein Bild von den Katzenkindern, der Katzenmama und sämtlichen anderen Lebewesen in unserer Familie machen möchte, ist immer herzlich willkommen. Gerne stehe ich auch später jederzeit als Ansprechpartnerin zur Verfügung, falls die neuen Katzen-Eltern Fragen haben - oder einfach nur mal "klönen" wollen.

 Unsere Zuchtkatzen sind natürlich getestet auf FeLV, FIP und FIV.  Ebenso ist genetisch / sonographisch eine PKD ausgeschlossen. Der HCM-Schall ist obligat und nachverfolgbar über Generationen bei den Elterntieren. Impfungen gegen Katzenseuche-, schnupfen sind selbstverständlich.
 
Fiene und Daisy wurden zuletzt im Januar 2021 auf HCM geschallt; beide mit Top-Werten.

Coco hat ihren ersten HCM Schall im Januar 2022 erhalten; ebenfalls mit besten Werten.

Der Kaufpreis

Der Kauf eines Kittens ist immer auch Vertrauenssache - auf beiden Seiten!

Unsere Kitten werden nur an Menschen mit Katzenverstand abgegeben.
Der Kaufpreis für ein Kitten liegt momentan bei 900 Euro .
Bei einem Kauf von zwei Kitten liegt der Kaufpreis zusammen bei 1650 Euro.

Bevor der Wunsch nach einem gesunden Katzenbaby am Kaufpreis scheitern sollte und stattdessen der Kauf eines Kitten aus einem Vermehrer-Wurf in Betracht gezogen wird, sollten wir unbedingt noch einmal ins Gespräch kommen. Mir ist bewusst, dass in der heutigen Zeit nicht jeder einfach mal so diese Geldbeträge ausgeben kann. Wer mich kennt weiß, dass mir das Wohl meiner Kitten sehr am Herzen liegt. Wenn ich einen Menschen mit meinen Kitten glücklich machen kann und das neue Zuhause perfekt ist, steht dieses bei mir an erster Stelle; und über die Höhe des Kaufpreises kann, in Einzelfällen, immer noch gesprochen werden. Eine Lösung wird sich immer finden, versprochen☺️.

Die Ahnentafel (Stammbaum) des Liebhabertieres wird vom KVL e.V. mit einem Vermerk gekennzeichnet, womit das Tier nicht zur Zucht freigegeben wird. 
Der Kastrationsnachweis muss durch die Käufer im ersten Lebensjahr des Kittens erfolgen.

Der Kaufpreis für ein Zuchttier liegt natürlich deutlich höher als für ein Liebhabertier.
In Züchterkreisen ist dies bekannt, und sorgt auch nicht für Diskussionen.

Leider gibt es zur Zeit viele Verkaufsanzeigen von, meiner Meinung nach, geldgierigen „Vermehrern“. 
Die Kaufpreise für BKH Kitten liegen teilweise weit über 1200 Euro für ein Katzenkind. Es ist beschämend, solchen Geschäftspraktiken hilflos zusehen zu müssen - Leidtragende sind letztendlich die Mutterkatzen, die als „Geldmaschine“ missbraucht werden. 

Katzenkrankheiten

Erbkrankheiten

Krankheiten wie Katzenseuche, Katzenschnupfen oder Leukose kommen dank Impfmöglichkeiten so gut wie nicht mehr vor.
Jedoch gibt es leider immer noch Krankheiten, gegen die "kein Kraut" gewachsen ist. Die wichtigsten sind hier kurz beschrieben.

HCM (Hypertrophe Cardiomyopathie)
Hierunter versteht man eine Erkrankung des Herzens, eine Verdickung der Herzmuskulatur. Wie bei einem Menschen auch kann die Katze einen Herzklappenfehler mit daraus resultierenden Folgeerscheinungen haben.
Eine Belastungsdyspnoe (Atemnot bei Anstrengung) ist oft erst spät zu erkennen, der Tierarzt kann aber veränderte Herzgeräusche oftmals schon mit dem Stethoskop hören. Die Herzultraschalluntersuchung gibt genauen Aufschluss darüber, ob das Tier an HCM erkrankt ist. Eine lebenslange medikamentöse Behandlung mit Herzmedikamenten steigert die Lebensqualität der Tiere erheblich.

PKD (Polyzystische Nierenerkrankung)
Diese Erkrankung nennt man auch Zystenniere. Im fortgeschrittenen Stadium der unheilbaren Krankheit kommt es zu verstärkter Flüssigkeitsaufnahme, vermindertem Appetit und Mundgeruch (durch Abbau des Körpereiweißes).
Alleine eine spezielle Nierendiät, frühzeitig begonnen nach Diagnosestellung, mindert die Krankheitssymptome und beschert dem Tier noch eine verlängerte Lebenszeit. Eine Ultraschalluntersuchung der Nieren auf Zysten oder ein serologischer Gentest bringen Klarheit, ob das Tier Träger dieser Krankheit ist.

HD (Hüftdysplasie)
Die Erkrankung der Hüften tritt manchmal auch bei Katzen auf. Vornehmlich große Katzenrassen sind davon betroffen.
Bei Main Coon Katzen liegt die Rate betroffener Tiere mittlerweile bei über 70% - die BKH trägt eine Rate von 12%.

Das betroffene Tier fällt durch ein schmerzbedingt verändertes Gangbild auf. Die Hüftköpfe stehen in einem Mißverhältnis zu den Hüftpfannen, es kommt evt. zu Luxationen (Auskugeln) der Gelenke. Im Verlauf der Krankheit kommt es durch falsche Druckbelastung zu Verschleißerscheinungen mit schmerzhaften Gelenkergüssen, Mangeldurchblutung der Hüftköpfe, was eine Hüftkopfnekrose zur Folge haben kann. Über kurz oder lang ist eine operative Behandlung unvermeidbar. Hierbei werden die Hüftköpfe entfernt (Femurkopfresektion) - im späteren Heilungsverlauf kompensieren die Muskeln und Sehnen die fehlenden Hüftköpfe derart, dass oftmals schon nach kurzer Zeit keine oder nur geringe Verhaltensauffälligkeiten gegenüber nicht betroffenen Tieren zu sehen sind. Lauf- und Sprungverhalten normalisieren sich in der Regel schnell, das Tier ist wieder schmerzfrei.
Bei auffälligen Tieren gibt ein Röntgenbild Aufschluss (eine gesicherte Diagnose ist aber erst bei ziemlich ausgewachsenen Tieren möglich).
   
Bei der Verpaarung gesunder Elterntiere können leider hin und wieder HD-erkrankte Kitten dabei sein.
In den knapp 28 Jahren, die ich jetzt (mit Unterbrechung) züchte, weiß ich von zwei Katern und einer Katze aus meiner damaligen Zucht, die dieses Schicksal traf. Diese Zuchtlinie besteht deshalb nicht mehr.


"Kartäuser" oder Britisch Kurzhaar

Häufig kommt die Frage auf, ob es sich bei den Kitten um Kartäuser oder Britisch Kurzhaar Katzen handelt.
 
Laut FIFE-Standard wird seit 1991 zwischen den Britisch Kurzhaar blau und Kartäusern differenziert; bis zu diesem Zeitpunkt galt die Unterscheidung nicht.
Landläufig kommt es aber immer noch mal vor, dass von Kartäusern gesprochen wird, wenn es sich um eine blaue BKH handelt.

Die BKH ist eine eher kräftig gebaute Katze mit kürzeren, stämmigen Beinen. Das Fell ist kurz und sollte gute Unterwolle haben. Die Augenfarbe variiert je nach Fellfarbe, ist bei den "Blauen" aber immer orange- bis kupferfarben. 
Man sagt den BKH ein eher ruhiges Wesen nach. Aber auch die gemächlichen Briten haben immer mal wieder  ihre „wilden 5 Minuten“, wo es dann über Tische und Bänke gehen kann.
Unsere Kitten und Jungkatzen sind oft regelrechte Wirbelwinde. Diese Agilität behalten sie meist die ersten Jahre bei, bevor sie später zu „Sofakissen“ werden😄.

Katze oder Kater

Manchmal weiß man nicht, ob man besser einen Kater oder ein Katzenmädchen in seine Familie mit aufnehmen soll.
Nimmt man einen Kater, muß man damit rechnen, im ausgewachsenen Alter einen kleinen "Hofhund" zu haben. Gewichtsmäßig liegen die weiblichen Tiere eher im Normbereich, wobei die BKH schon zu den schwereren Rassen gehört und auch die Katzendamen recht propper werden können.
  
Oft höre ich das Argument, Kater seien ja ruhiger als Katzen und anschmiegsamer. Das kann ich so nicht unterstützen; obwohl ich nur Katzen halte, habe ich doch im Bekanntenkreis auch Katerbesitzer, die ich hin und wieder besuche.
Wenn die Tiere nicht kastriert sind, ist ab der Geschlechtsreife eine zunehmende Unruhe sowohl bei Katzen als auch bei Katern festzustellen - besonders dann, wenn noch ein weiteres Samtpfötchen mit zur Familie gehört. Sind die Tiere kastriert, gelten sie als "Neutrum" in der Katzengesellschaft und werden daher nicht mehr als potenzielle Kontrahenten gesehen. Das Zusammensein entspannt sich merklich.
Ob ein Tier zutraulich ist, hängt von mehreren Faktoren ab.
Wichtig ist die menschenbezogene Aufzucht, sie wird bei uns ganz groß geschrieben. Genau wie bei Menschen gibt es Draufgänger, die vor nichts Angst haben oder vorsichtige und zurückhaltende Kitten, die erst mal kurz die anderen vorpreschen lassen, ehe sie dann mit Neugier alles Neue erkunden. Doch letztendlich ergibt erst der liebevolle, vertraute Umgang mit den Kitten die "Schmusigkeit" - daran muß der Mensch aber auch viel mitarbeiten.